It’s raining Men… Haleluja – kam super an beim Konzert mit den Musikfreunden Grossostheim. Auch wenn man die doch fast vollzählig reingeregneten Männer von Joysonic hinter den Bläsern kaum ausmachen konnte. Das dazu gezeigte Hintergrundbild trieb dafür so mancher Mutter die Tränen in die Augen -vor Lachen. Auch mit „I will follow him“ aus Sister Act konnte das fruchtbare „joint Venture“ von Joysonic mit den Musikfreunden bei den anwesenden Zuschauern punkten. Auf Grund des tollen Feedbacks wurden wir direkt dazu eingeladen auch beim nächsten Konzert dabei zu sein.

Der komplette Vorstand des Gesangverein Concordia wurde in der diesjährigen Mitgliederversammlung wiedergewählt… was uns Joysonic’ler sehr freut!
Auf diesem Wege gratulieren wir Birgit Rollmann, Dieter Frohmader, Sonja Lüders und Steffen Schwartze und bedanken uns für all die geleistete Arbeit.

Auf der Webseite der Concordia gibt es einen ausführlichen Bericht zur Mitgliederversammlung.

Joysonic hat sich als Bestandteil der Concordia etabliert und deshalb wurde unsere Mitsängerin Hilde Frohmader als Vertreterin unseres jungen Chores ernannt.

Vielen Dank auch an Hilde 🙂

Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums unserer „Mutter“ Concordia fand am 26.03.2011 in der Kirche Maria Himmelfahrt in Großostheim ein Festgottesdienst statt, zu dem sich zahlreiche Besucher eingefunden hatten. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst gleich zweifach:
Die Concordia auf der Empore hat wieder einmal eindrucksvoll ihr gesangliches Niveau unter Beweis gestellt und mir ihren Beiträgen den klassischen Bereich des Chorgesanges mit geistlichen Liedern repräsentiert.
Wortwörtlich gegenüber stand im Altarraum Joysonic mit zwei modernen Beiträgen:
Mit „Ewiger, unbegreiflicher“ und „Lord, I give you my heart“, kamen zwei Lieder aus dem geistlichen bzw. dem Gospel-Bereich im weiteren Sinne zum Vortrag.
Sehr zur Freude unserer Chorleiterin waren die „sch“ fast ausgemerzt und unsere „haaarts“ strahlten fast schon wie ihr Gesicht.

Im Mittelpunkt des anschließend im Haus der Begegnung gefeierten Festabends standen – neben musikalischen Beiträgen eines Streichquartettes der Musikschule Großostheim unter der Leitung von Cordula Wildenhain, Liedbeiträge der Concordia und von Joysonic – Grußbotschaften und als Höhepunkt die Ehrungen für für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre treue Mitgliedschaft und aktives Singen.
Fixe Rechnerinnen des Jungen Chores, die die Veranstaltung mitverfolgten, kamen schon bei den Ehrungen zum 40-jährigen zu der weisen Erkenntis „Des schaffe mer nimmer“ …..
Joysonic singt im Gottesdienst zum 125jährigen Concordia-Jubiläum

Der erste Concordia-Fasching unter Joysonic-Beteiligung ist am 18. und 19.02.2011 über die Bühne des Gemeindehauses von Maria Himmelfahrt gegangen. Nach inoffiziellen Angaben haben sich die Joysonic-Akteure so wacker geschlagen, dass wir für kommendes Jahr mit einem eigenen Beitrag quasi schon eingeplant sind. Also Leute: Haltet Augen und Ohren offen und schreibt alles auf, was euch einfällt –
spätestens nach der Sommerpause wird es dann ernst!

Chorporbe 2. November 2010

Heute ist ein besonderer Tag, denn Joysonic feiert Geburtstag!
Das erste Jahr des Jungen Chores erscheint – gemessen an der 125-jährigen Geschichte der Concordia Großostheim – fast nicht wahrnehmbar, trotzdem weist auch die Geschichte von Joysonic doch schon einige Highlights auf. Also haben wir allen Grund zu feiern, und aus eben diesem Grund gibt es zur Begrüßung ein Gläschen Sekt.
Die Chorprobe beginnt ein wenig später, dafür aber auffallend beschwingt. Marion erlässt uns einen Teil des üblichen Einsing-Rituals (wir sind ja schon locker!) und es geht an die Arbeit. Die Stimmung ist ausgesprochen gut. Einerseits. Heute fällt es uns viel leichter, zu lächeln und helle Töne zu produzieren. Was Marion sichtlich erfreut. Andererseits sind vor allem diejenigen, die gerade nicht proben, so locker, dass das übliche Schwätz-Niveau nicht nur übertroffen, sondern auch noch von einigem Gekicher der so was von relaxten Damen begleitet wird. Was Marion nun wiederum nicht erfreut, denn die beschwingte Unruhe steht einer ernsthaften Chorprobe ziemlich im Weg.
Marions Erkenntnis: „Ihr kriegt keinen Sekt mehr vor der Probe!“.

Ey, isch bin de Ali. Des war die krass beste Joysonic-Chorwochenende, des wo isch je hatt!!!

Mitten in unsere Proben-Idylle platzte dann die Ankündigung: Joysonic sollte wieder auftreten!
Und da waren sie plötzlich wieder, die alten Fragen:
Sollen wir? Oder wollen wir? Und wenn ja, warum? Was? Wann? und die allerwichtigste Frage überhaupt:
WAS ZIEHEN WIR AN????
Fragen über Fragen – und es herrschte wieder Aufregung im Chor. Als ein Teil der Fragen dann beantwortet war – sogar die Kleiderordnung war rasch abgehakt – und die Titel feststanden, begann wieder etwas Ruhe einzukehren. Schlagartig entspannte sich die Lage allerdings, als wir hörten, dass wir doch nicht auftreten sollten. Das stellte sich dann aber als Missverständnis heraus – wir sollten doch auftreten. Verflixt, jetzt müssen wir uns ja doch wieder aufregen. Und als Marion dann auch noch ankündigte, dass wir nicht nur „For the longest time, Evening Rise und Mercy, Mercy“ AUSWENDIG! singen sollen, sondern auch noch ein Turnerlied, schnellte das Aufregungsbarometer in die Höhe. Der Turnverein Großostheim (TVG) feierte sein 110jähriges Bestehen und richtete im Rahmen der Feierlichkeiten das Turn- und Gaukinderturnfest aus. Vom 2.-4. Juli 2010 war also volles Programm für den TVG, dessen akademische Feier am 2. Juli in der Bachgauhalle u.a. Joysonic etwas auflockern sollte. Wir stürzten uns also in die Probenarbeit, denn der 2. Juli rückte unbarmherzig näher…. Ebenso unbarmherzig brannte die Sonne seit Tagen vom Himmel und es war so heiß, dass die Scheinwerfer über der Bühne kaum noch ins Gewicht fielen. Den geordneten Gang auf die Bühne und die zügige Aufstellung hatten wir bei der Stellprobe geübt, der Begrüßungsapplaus während des Aufmarsches munterte ein wenig auf und dann ging es zur Sache.
Für „For the longest time“ am Anfang gab es einen Daumen von Marion und nach „Evening Rise“ war Teil 1 unseres Auftrittes schon vorbei. Während das Programm seinen Lauf nahm, hatten wir einige Freizeit, denn wir sollten erst zum Schluss wieder drankommen. Johannes legte eine Frühschicht ein und begleitete unseren Aufmarsch mit einem langen Intro zu „Mercy, Mercy“. Das gab dem Publikum die Möglichkeit, sich schon mal einzugrooven und zu schnippen. Unsere Männer mussten ihre ba-dmms gegen die weibliche Übermacht verteidigen, was ihnen jedoch sogar in Unterzahl bravurös gelang. Marion spendete uns nicht nur einen Daumen, sondern sogar Applaus! So weit, so gut. Dann allerdings gab es einige Überraschungen für uns: „Turner auf zum Streite“ – die Turnerhymne schlechthin – wurde nicht von unserem Johannes begleitet, sondern von Peter Reuter. Das begleitende Klavier bekam schließlich noch Gesellschaft von Lisa Braun, Sandra Hans, Eva Koch und Corinna Göpfert, die Klarinettenklänge beisteuerten. Verflixt – das hatten wir doch gar nicht geprobt! Viel Zeit zum Wundern blieb uns nicht und nach etwas verhaltenem Einsatz fanden wir uns in die ungewohnte Situation ein.
Somit können wir einen buchstäblich heißen Auftritt verbuchen und dürfen uns die von der Gemeinde spendierten kühlen Häppchen nach der Feier mit Recht schmecken lassen.

Mittlerweile packen dienstags alle ihre Ordner aus der Tasche, denn es hat sich doch einiges an Titeln angesammelt. Es geht zu wie bei (fast) allen anderen Chören auch: üben, proben und nochmal üben und trotzdem sind die Chorleiter nie zufrieden, wetten?! Unsere Marion ist ja erst wirklich zufrieden, wenn ihr die Haare zu Berge stehen! Nein – nicht die auf dem Kopf, sondern die auf dem Arm. Wenn sie uns den zeigt und ruft „Seht ihr des?“ und sich womöglich dabei auch noch schüttelt, dann haben wir das höchstmögliche Lob-Level erreicht. Auch schon sehr anerkennend ist die Feststellung „Ach, is dees schee!“ in Verbindung mit untertassengrossen Augen. Das ein- oder andere Mal waren wir schon ganz gut in dieser Richtung unterwegs, aber – siehe Anfang. Also proben wir mit viel Spaß (meistens) und noch mehr Eifer (immer) vor uns hin, ohne an etwas Böses zu denken.

Die Tannenbäume standen noch in den Wohnstuben, da war – chortechnisch – Weihnachten schon längst abgehakt und Marion machte Ernst mit dem Repertoire: Sie bescherte uns „Thank you“ von Boys II Men, ein innerhalb des Chores kaum bekanntes Stück, das es schaffte, sich innerhalb kürzester Zeit allseits beliebt zu machen. Es sollte uns für einige Zeit beschäftigen ……!
Thank you, Marion, dass Du auch andere Stücke gefunden hast:
das stimmungsvolle Evening Rise, das freche Breaking up is hard to do oder Crazy little thing called love von Queen – alles haben wir mitgemacht, sogar die Hoppelhäschen bei For the longest time (Billy Joel). Hallo Django geht gelegentlich zum Einsingen, Happy birthday fängt eben erst an, häufiger gebraucht zu werden, bei Close to you müssen wir noch mehr schmachten, aber Mercy, Mercy kam schon richtig gut. Man sieht, es hatte sich schon ein wenig Material angesammelt und so sah sich der eine oder die andere veranlasst, das bisher als Loseblattsammlung daherkommende Repertoire in ein Ringbuch zu verlagern – es könnte ja noch etwas kommen ….
Zwischenzeitlich hatte sich so etwas wie eine Stammbesetzung herauskristallisiert und sich eine Sitzordnung ergeben, so dass man davon ausgehen konnte, dass sich der Junge Chor weiter gut entwickeln würde. Was dann einmal mehr zu der Frage führte, wie der Junge Chor denn nun heißen sollte. Birgit und Marion riefen einen inoffiziellen Kreativ-Wettbewerb aus und wieder einmal zeigte sich, dass reichlich Potenzial im Chor vorhanden ist.
Der lange Zeit die Hitlisten anführende Name „Johannes und die Bachgauröslein“ erheiterte zwar die Gemüter im Chor immer wieder auf`s Neue, es obsiegte jedoch die Einsicht, dass dieser Heiterkeitseffekt nur durch eine gehörige Portion von Insiderwissen seine Wirkung entfalten kann und ausserhalb der Chorgemeinschaft nicht „zünden“ würde. Weitere Vorschläge waren Ultra-Sonic, bzw. in der Kurzversion U-Sonic. Dies brachte die Anglisten auf den Plan und nach einem tiefen Griff in die Grammatik-Kiste blieb schließlich Ultra-Sound bzw. in der Kurzversion U-Sound übrig. Das Ergebnis des Grammatik-Gipfels erfreute zwar die Fachleute, beim Rest des Chores allerdings waren keine Lorbeeren zu ernten. Auch der Kandidat Oustem Swing`n Pop fiel nach kurzer Diskussion aus der Bewerberliste und so war es für den späteren Sieger ein recht einsames Rennen. Gewonnen hatte eindeutig JOYSONIC, Joy wie Freude und sonic wie Schall. Also dann – arbeiten wir darauf hin, dass unser Name auch Programm sein möge.

November/Dezember 2009. Von „Proben-Alltag“ kann ja nun wirklich noch keine Rede sein. Die ersten Proben – immer Dienstags um 20.00 h – waren noch geprägt von der Suche nach dem richtigen Platz – was durchaus nicht nur örtlich gemeint ist, sondern auch stimmlich. Die gute Mischung aus „alten Chor-Hasen“ und teils gänzlich Chor-Unerfahrenen erwies sich hierbei als sehr hilfreich und so stand konzentriertem Arbeiten nichts mehr im Wege.
Es standen Weihnachtslieder auf dem Programm, was im Oktober nicht ungewöhnlich ist: „Deck the hall“ ist ein klassisches englisches Weihnachtslied in etwas angestaubter Sprache. Zum Leidwesen einiger verstecken sich gerade hier ein paar ganz böse Stolperfallen in Form des „th“, sprich: ti-aitsch, im bachgauerischen Sprachgebrauch gerne auch als „sse“ verwendet, an dessen Ausrottung Marion heftig arbeitet.
Die „th“ und „falala“ sorgten teils für Erheiterung, teils für Verzweiflung, und wer zufällig über einen ausgeprägten Sehfehler verfügt, schaffte auch das schier Unmögliche: Einerseits Melodie und Text vom Blatt abzulesen und andererseits gleichzeitig Marion im Auge zu behalten, um ihren Anweisungen zu folgen. Dass die Vorstellung unserer Chefin vom „majestätischen Schreiten“ sich noch nicht so deutlich in der Interpretation des Chores niederschlug, sei nur am Rande vermerkt. Man kann halt nicht alles haben, Frau Keller!

Die „Wunderweihnacht“ war ein bis dato unbekanntes Lied in deutscher Sprache, das sich der Chor mit einfühlsamer Unterstützung von Johannes am Klavier schließlich doch noch erarbeitete. Die weiten Herzen, der Schnee am Gartenzaun und nicht zuletzt die Röslein in dem Garten sorgten für einige Unterbrechungen des Übungsbetriebes. Klar: Lachen und gleichzeitig singen geht nun mal nicht …..

Irgendwie schaffte es der Chor zwar immer wieder, die richtige musikalische Spur zu finden, auch wenn sich unser Johannes merkwürdigerweise des Öfteren nach „New York“ aufgemacht hatte.

Das dritte Stück schließlich war ein Vertreter der Moderne, nämlich das weithin bekannte „Santa Claus is coming to town“. Auch bei diesem Lied hatten wir viel Spaß beim Einstudieren – schöne Grüße auch an unsere Männer, die hier eine tragende Rolle innehaben.