November/Dezember 2009. Von “Proben-Alltag” kann ja nun wirklich noch keine Rede sein. Die ersten Proben – immer Dienstags um 20.00 h – waren noch geprägt von der Suche nach dem richtigen Platz – was durchaus nicht nur örtlich gemeint ist, sondern auch stimmlich. Die gute Mischung aus “alten Chor-Hasen” und teils gänzlich Chor-Unerfahrenen erwies sich hierbei als sehr hilfreich und so stand konzentriertem Arbeiten nichts mehr im Wege.
Es standen Weihnachtslieder auf dem Programm, was im Oktober nicht ungewöhnlich ist: “Deck the hall” ist ein klassisches englisches Weihnachtslied in etwas angestaubter Sprache. Zum Leidwesen einiger verstecken sich gerade hier ein paar ganz böse Stolperfallen in Form des “th”, sprich: ti-aitsch, im bachgauerischen Sprachgebrauch gerne auch als “sse” verwendet, an dessen Ausrottung Marion heftig arbeitet.
Die “th” und “falala” sorgten teils für Erheiterung, teils für Verzweiflung, und wer zufällig über einen ausgeprägten Sehfehler verfügt, schaffte auch das schier Unmögliche: Einerseits Melodie und Text vom Blatt abzulesen und andererseits gleichzeitig Marion im Auge zu behalten, um ihren Anweisungen zu folgen. Dass die Vorstellung unserer Chefin vom “majestätischen Schreiten” sich noch nicht so deutlich in der Interpretation des Chores niederschlug, sei nur am Rande vermerkt. Man kann halt nicht alles haben, Frau Keller!

Die “Wunderweihnacht” war ein bis dato unbekanntes Lied in deutscher Sprache, das sich der Chor mit einfühlsamer Unterstützung von Johannes am Klavier schließlich doch noch erarbeitete. Die weiten Herzen, der Schnee am Gartenzaun und nicht zuletzt die Röslein in dem Garten sorgten für einige Unterbrechungen des Übungsbetriebes. Klar: Lachen und gleichzeitig singen geht nun mal nicht …..

Irgendwie schaffte es der Chor zwar immer wieder, die richtige musikalische Spur zu finden, auch wenn sich unser Johannes merkwürdigerweise des Öfteren nach “New York” aufgemacht hatte.

Das dritte Stück schließlich war ein Vertreter der Moderne, nämlich das weithin bekannte “Santa Claus is coming to town”. Auch bei diesem Lied hatten wir viel Spaß beim Einstudieren – schöne Grüße auch an unsere Männer, die hier eine tragende Rolle innehaben.

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