Unsere Geschichte

Das größte Problem der meisten Gesangvereine ist die Überalterung. Auf jedem Liederabend kann man es sehen, da stehen meistens Leute jenseits der 50 auf der Bühne. Alles unter 50 gilt als “jung”.
Warum ist das so? Singen ist doch ein tolles Hobby! Man ist geistig gefordert, lernt eine Menge nette und gesellige Leute kennen und hat noch riesigen Spaß dabei.
Schaut man sich im Fernsehen die Castingshows an, merkt man doch, dass sich auch junge Leute für das Singen interessieren. Es kann also definitiv nicht daran liegen, dass sich jüngere Leute nicht für Musik begeistern.
Diese Fragen hat sich die Vorstandschaft der Concordia gestellt und lange diskutiert. Wir wollen weiterbestehen und nicht in zehn oder 15 Jahren aufhören müssen, weil der Nachwuchs fehlt.
Sehr schnell war man sich einig: Ein zweiter Chor muss gegründet werden. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass z.B. Kinder- oder Jugendchöre nicht die Lösung sind, da aufgrund von Unterrichtszeiten, Prüfungen, Ausbildung/Studium etc. eine sehr hohe Fluktuation herrscht.
Unser Ziel war es, junge und junggebliebene Erwachsene zu gewinnen. Leute, die sich schon etabliert haben und ein Hobby suchen, das sie langfristig ausüben können und wollen. Der Erfolg eines jeden Chores mit Niveau hängt von der Kontinuität ab – was sowohl für die Sänger wie auch für die Chorleitung gilt.
Es war uns auch wichtig, den bereits bestehenden Chören in der Gemeinde Großostheim keine Konkurrenz zu machen. Die hiesige Musikszene kann sich ja durchaus sehen lassen: Da sind die alteingesessenen Gesangvereine, diverse Kirchenchöre, das Musicalensemble Songshine in Pflaumheim, der Gospelchor OroPax in Ringheim. Also wollten wir dieser Vielfalt eine weitere, neue Facette hinzufügen: Einen Chor, der Pop, Jazz und Rockmusik singt, vornehmlich in englischer Sprache, und der kein Remake von Songshine oder OroPax ist.
Als Chorleiterin konnte Marion Keller, die sich als Dirigentin verschiedener Chöre, u.a. OroPax, schon einen Namen gemacht hatte, gewonnen werden. Ihr zur Seite steht Johannes Kraiß, Leiter der Schola Pflaumheim.
So wartete die Vorstandschaft nach intensiver Werbekampagne für den neuen “jungen Chor” am 3. November 2009 etwas beklommen auf die potentiellen Sängerinnen und Sänger, die den Weg ins Sängerheim der Concordia im Alten Rathaus finden würden …

Weitere Informationen über unsere aktuellen Aktivitäten findet ihr in der ChorChronik.