Hallo, Joysonics! Der Countdown zu unserem ersten Chor-Wochenende läuft – kommenden Freitag geht es los!
Die wichtigsten Details habt ihr per Mail erhalten, alles weitere dann morgen.

  • Ewiger, Unbegreiflicher – Kelly Willard/Paul Baloche
  •  Lord, I give you my heart – Reuben Morgan
  • If you`re happy – …. folgt
  • We pray – ….. folgt
  • Ukutula – ….. folgt

November/Dezember 2009. Von “Proben-Alltag” kann ja nun wirklich noch keine Rede sein. Die ersten Proben – immer Dienstags um 20.00 h – waren noch geprägt von der Suche nach dem richtigen Platz – was durchaus nicht nur örtlich gemeint ist, sondern auch stimmlich. Die gute Mischung aus “alten Chor-Hasen” und teils gänzlich Chor-Unerfahrenen erwies sich hierbei als sehr hilfreich und so stand konzentriertem Arbeiten nichts mehr im Wege.
Es standen Weihnachtslieder auf dem Programm, was im Oktober nicht ungewöhnlich ist: “Deck the hall” ist ein klassisches englisches Weihnachtslied in etwas angestaubter Sprache. Zum Leidwesen einiger verstecken sich gerade hier ein paar ganz böse Stolperfallen in Form des “th”, sprich: ti-aitsch, im bachgauerischen Sprachgebrauch gerne auch als “sse” verwendet, an dessen Ausrottung Marion heftig arbeitet.
Die “th” und “falala” sorgten teils für Erheiterung, teils für Verzweiflung, und wer zufällig über einen ausgeprägten Sehfehler verfügt, schaffte auch das schier Unmögliche: Einerseits Melodie und Text vom Blatt abzulesen und andererseits gleichzeitig Marion im Auge zu behalten, um ihren Anweisungen zu folgen. Dass die Vorstellung unserer Chefin vom “majestätischen Schreiten” sich noch nicht so deutlich in der Interpretation des Chores niederschlug, sei nur am Rande vermerkt. Man kann halt nicht alles haben, Frau Keller!

Die “Wunderweihnacht” war ein bis dato unbekanntes Lied in deutscher Sprache, das sich der Chor mit einfühlsamer Unterstützung von Johannes am Klavier schließlich doch noch erarbeitete. Die weiten Herzen, der Schnee am Gartenzaun und nicht zuletzt die Röslein in dem Garten sorgten für einige Unterbrechungen des Übungsbetriebes. Klar: Lachen und gleichzeitig singen geht nun mal nicht …..

Irgendwie schaffte es der Chor zwar immer wieder, die richtige musikalische Spur zu finden, auch wenn sich unser Johannes merkwürdigerweise des Öfteren nach “New York” aufgemacht hatte.

Das dritte Stück schließlich war ein Vertreter der Moderne, nämlich das weithin bekannte “Santa Claus is coming to town”. Auch bei diesem Lied hatten wir viel Spaß beim Einstudieren – schöne Grüße auch an unsere Männer, die hier eine tragende Rolle innehaben.

Die Frage “Lust auf …. Chor?” stand ja immer noch im Raum, und zwar im Probenraum der Concordia im Alten Rathaus in Großostheim. Außerdem stand dort am Dienstag, dem 3. November 2009, auch die Vorstandschaft und erwartete das Eintreffen der angehenden Sängerinnen und Sänger ……
Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt, die Erwartungen wurden mehr als erfüllt:
Zur ersten Probe des neuen “Jungen Chores” fanden sich sage und schreibe fast fünfzig junge und jung gebliebene Menschen ein – womit dann auch geklärt war, dass die Bezeichnung “Junger Chor” sich auf das Alter des Chores bezog und nicht auf das der Sängerinnen und Sänger.
Mit einer derartig großen Resonanz hatten selbst optimistische Concordianer nicht gerechnet! Die größte Überraschung war jedoch, dass fast ein Viertel der Anwesenden eindeutig als MÄNNER !!! zu identifizieren waren (Yippieeeeeeee!) und so schwebte unserer Chorleiterin Marion auf einer Wolke der Begeisterung.
Das Abenteuer “Junger Chor” konnte beginnen!

Am 31. Oktober 2009 lud der Gesangverein Concordia Großostheim zu einem Liederabend in die Bachgauhalle in Großostheim ein. Unter dem Titel “Folklore – Jazz – Spiritual” präsentierten die Gastchöre Chorwurm (Schaafheim), Banda Bandonello, Junger Chor GV Germania Hösbach, Chor`n Flakes (Aschaffenburg) sowie OroPax (Ringheim) und natürlich die gastgebende Concordia einen Überblick über das breite Spektrum des Chorgesanges. Der Programm-Bogen spannte sich weit – vom klassischen Chorgesang mit traditionellen Volksweisen über Klassiker der Pop-Musik (die Beatles waren ebenso vertreten wie Abba und bekannte Film-Musik) bis zum Gospel. Durch diesen erfolgreichen Abend war die Frage “Lust auf ….. Chor?”, welche die Concordia als Einladung an zukünftige Mitglieder des neu gegründeten “Jungen Chores” verstanden wissen wollte, eindeutig zu beantworten und das “?” durfte getrost durch ein “!” ersetzt werden. Nun erwartete man mit Spannung die erste Probe des “Jungen Chores” ……
Hier der Flyer mit dem die Concordia um SängerInnen warb:

Wohin mit dem Link, zu der interessanten Webseite, die ihr gefunden habt?

Wohin mit dem Kuchenrezept von der letzten Chorfeier?

Ihr habt auf youtube ein Lied entdeckt, das ihr den Chormitgliedern und der Welt unbedingt zeigen wollt?

Für all diese Fälle gibt es jetzt auf unserer Webseite die neue Kategorie “Atonal”.

Wikipedia erklärt “Atonal” so:

Atonale Musik oder Atonalität bezeichnet allgemein eine Musik, die auf der chromatischen Tonleiter gründet, deren Harmonik und Melodik nicht auf ein tonales Zentrum bzw. einen Grundton fixiert ist…

Für unsere Webseite bezeichnet “Atonal” Beiträge und Artikel, die mit dem Chor und den Chormitgliedern, aber nicht unbedingt etwas mit Musik zu tun haben müssen.

Weihnachten steht schon fast vor der Tür – gesangstechnisch gesehen, und so stehen winter- und weihnachtliche Lieder meist schon kurz nach Ende der Sommerpause auf dem Probenplan.
Wir beschäftigen uns heute mit “White Christmas”. Der Sopran hat da eine ziemlich hohe Stelle zu meistern. Das ist nicht ungewöhnlich, aber anstrengend und da hilft die Übung “Bauch anspannen”, die wir beim Einsingen öfter machen, ungemein. Marion hilft ja auch wo sie kann und meint: “Das ist jetzt die Tonlage, in der ihr mit Po noch ein paar Phon zulegen könnt!”

So geschehen in der Chorprobe am 4. Oktober 2009

Wozu probt ein Chor? Na ja, zum Singen, ist doch klar. Dass der “Junge Chor” auch irgendwann einmal vor Publikum treten würde, war ebenso klar wie unvermeidlich. Dass dieses Ereignis aber bereits am 20. Dezember 2009 stattfinden sollte, also nicht einmal zwei Monate nach Chorgründung, sorgte für ausgesprochen intensive Reaktionen von größter Heiterkeit – einige hielten die Ankündigung wohl für einen Scherz – bis zu blankem Entsetzen, ja schierer Panik!
Der Chor fieberte dem Termin entgegen. Immer wieder musste Marion beteuern, dass der Chor das schaffen würde. Schließlich hätte sie den Auftritt nieeeemals zugesagt, wenn sie sich ihrer Sache nicht sicher gewesen wäre.
Trotz aller Aufmunterung stieg die Aufregung bei den meisten kontinuierlich an. Würde Lampenfieber als Wärme abgestrahlt, der am 20. Dezember reichlich vorhandene Schnee wäre rund um die Kirche Maria Himmelfahrt in Nullkommanix weggeschmolzen und die Außentemperatur um mindestens 10 Grad gestiegen.
Der Verein der Musikfreunde eröffnete den Konzertabend, Birgit Rollmann begrüßte die Gäste und Pfarrer Nimbler sprach besinnliche Worte zum Advent. Nun war es so weit – der Junge Chor ging durch den Mittelgang vor zum Altar – seinem ersten Auftritt entgegen.
“Deck the hall” war das erste Lied. Das bereits zitierte majestätische Schreiten (“Stellt euch vor, ihr seid die Queen ..!”) fiel der Nervosität zum Opfer und es war ein Wunder, dass kein Beben durch die Kirche ging, nachdem alle drei Strophen unfallfrei durch waren – bei der Menge an Steinen, die von einigen Herzen fielen!
Die Wunderweihnacht kam schon befreiter von den Lippen und fand guten Anklang beim Publikum.
Der Hit war unbestritten Santa Claus, da swingte der Chor und das Auditorium gleich mit.
G E S C H A F F T ! ! !
War doch gar nicht so schlimm, oder???

  • Deck the hall – aus dem 14ten Jahrhundert, England
  • Santa Claus is coming to town – H. Gillespie/J. Fred Coots
  • White Christmas – I. Berlin
  • WunderWeihnacht – F. Fontane/F. Hary
  • Xmas-time – Gingerbread, S. Santoro
  • Es wird scho glei dumpa – …. folgt
  • After the Goldrush – Neil Young
  • Breaking up is hard to do – Neil Sedaka 
  • Brown eyed girl – …..
  • Close to you – Carpenters 
  • Crazy little thing called love – Queen
  • Ev’ning rise – Komponist unbekannt
  • For the longest time – Billy Joel
  • I feel good – James Brown
  • Mercy, mercy, mercy – Joe Zawinul
  • Somewhere over the rainbow – ….
  • Sweet child of mine  – Guns’nRoses/SherylCrow
  • Thank you – Boys II Men
  • What a wonderful world – Thiele/Weiss