Chorprobe vom 19.10.2010
Wenn in Deutschland sich mehr als fünf Personen gleichzeitig mehr als drei Mal treffen, ist es bis zur Gründung eines Vereines nicht mehr weit. In dieser Hinsicht fallen wir zwar etwas aus dem Rahmen, da wir kein eigenständiger Verein sind, was aber nicht bedeutet, dass keine vereinsähnlichen Bedingungen herrschen – schließlich will ja auch bei Joysonic einiges organisiert sein und es soll möglichst alles reibungslos funktionieren.
So winkt Marion nach Ende der Chorprobe noch mit Bleistift und Papier: es gibt ein paar Aufgaben zu verteilen. Da die Freiwilligen für die Jobs nicht bestimmt werden müssen, sondern sich wirklich freiwillig melden, ist die Sache recht schnell erledigt und Marion notiert:
1. Info-Team bilden Katrin Staudt-Hahmann und Andrea Martin
2. Chronik-Team bilden Andrea Martin und Sandra Zügner
3. Mode-Team
Das Mode-Team hat die Aufgabe, Vorschläge für das Outfit des Chores – auch „offizielle Chorkleidung“ genannt – zu unterbreiten. Marion gibt zu bedenken, dass nicht alle Mitgliederinnen Größe 36 haben. Diese Tatsache solle doch bitte auch in den Vorschlägen berücksichtigt werden. Es melden sich für diese Aufgabe drei Damen aus dem Mezzo. Marion notiert die Namen, was einiges Gekicher zur Folge hat, worüber sich der Chor etwas wundert.
Bei Alice Sommer ist das Gekicher noch harmlos, bei Michaela Schulz geht es schon in Richtung forte und als es darangeht, den Namen der Dritten im Bunde zu notieren, brechen die beiden genannten in herzhaftes Gelächter aus.
Marion wundert sich nun ebenfalls. Das anhaltende Gelächter steckt langsam an und auf die Frage nach dem Namen (Achtung: Gelächter!) meint die dritte „Ich buchstabier dann mal“.
Marion notiert anfangs noch recht zügig: W – l ……, dann wird es allerdings etwas komplizierter und es geht deutlich langsamer.
Die Damenrunde hat zwischenzeitlich den halben Chor mit Lachen angesteckt und Marion hat Mühe, die Trägerin des Namens zu verstehen. Nach dem „W-l-o-d-a-r-c-z-a-k“ – wähnt Marion sich schon am Ende der Mühsal , blickt kopfschüttelnd auf ihren Zettel, rüber zum Mezzo und wieder zurück auf das Papier. Das Lachen ebbt gerade ein wenig ab, da wirft die Trägerin des unaussprechlichen Namens – selbst heftig am Lachen – ein: „und jetzt kommt noch Bindestrich Zahn!“ in die Runde.
Nun gibt es kein Halten mehr – der Chor liegt quasi am Boden vor Lachen.
Marion schreibt weiter, sieht fassungslos auf das Papier und meint schließlich, nachdem der Chor sich langsam wieder beruhigt: „Weißt Du was – Ich sag Gunda zu Dir!“
Überschwemmung?
StilblütenChorprobe „auswärts“ in Ringheim. Andere Orte, andere Gewohnheiten. Die gewohnte Bomm-Bomm-Dose ist noch nicht wieder im Einsatz, wir schöpfen aus der Tüte.
Es gibt dicke, runde Gudsje, die eigentlich die Stimmbänder schmieren sollen. Marion greift auch zu und stellt schon nach kurzer Zeit fest, dass die – sauren – Dinger für reichlich Speichelbildung sorgen. Beim Vorsingen ist das so lästig, dass Marion das Bonbon ausspuckt – und trotzdem immer noch schluckt und schluckt und schluckt.
Der „trockene“ Kommentar: „Ich sing net mehr, ich gurgel jetzt“.
Jubiläumskonzert am Muttertag mit Musikfreunden und Joysonic
Aktuelles, ChorChronikIt’s raining Men… Haleluja – kam super an beim Konzert mit den Musikfreunden Grossostheim. Auch wenn man die doch fast vollzählig reingeregneten Männer von Joysonic hinter den Bläsern kaum ausmachen konnte. Das dazu gezeigte Hintergrundbild trieb dafür so mancher Mutter die Tränen in die Augen -vor Lachen. Auch mit „I will follow him“ aus Sister Act konnte das fruchtbare „joint Venture“ von Joysonic mit den Musikfreunden bei den anwesenden Zuschauern punkten. Auf Grund des tollen Feedbacks wurden wir direkt dazu eingeladen auch beim nächsten Konzert dabei zu sein.
Ergebnisse der Mitgliederversammlung
Aus der Vorstandschaft, ChorChronikDer komplette Vorstand des Gesangverein Concordia wurde in der diesjährigen Mitgliederversammlung wiedergewählt… was uns Joysonic’ler sehr freut!
Auf diesem Wege gratulieren wir Birgit Rollmann, Dieter Frohmader, Sonja Lüders und Steffen Schwartze und bedanken uns für all die geleistete Arbeit.
Auf der Webseite der Concordia gibt es einen ausführlichen Bericht zur Mitgliederversammlung.
Joysonic hat sich als Bestandteil der Concordia etabliert und deshalb wurde unsere Mitsängerin Hilde Frohmader als Vertreterin unseres jungen Chores ernannt.
Vielen Dank auch an Hilde 🙂
Kleiderordnung
AtonalTrommelwirbel, Tusch: Joysonic im neuen Gewand! Die Schals bei den Damen machen sich richtig gut auf schwarzem Untergrund.
Wie peppen wir jetzt unsere Männer auf? Kanariengelbe Krawatten, hellblaue Fliegen oder grüne Hemden????
Festgottesdienst am 26. März 2011
ChorChronikAus Anlass des 125-jährigen Jubiläums unserer „Mutter“ Concordia fand am 26.03.2011 in der Kirche Maria Himmelfahrt in Großostheim ein Festgottesdienst statt, zu dem sich zahlreiche Besucher eingefunden hatten. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst gleich zweifach:
Die Concordia auf der Empore hat wieder einmal eindrucksvoll ihr gesangliches Niveau unter Beweis gestellt und mir ihren Beiträgen den klassischen Bereich des Chorgesanges mit geistlichen Liedern repräsentiert.
Wortwörtlich gegenüber stand im Altarraum Joysonic mit zwei modernen Beiträgen:
Mit „Ewiger, unbegreiflicher“ und „Lord, I give you my heart“, kamen zwei Lieder aus dem geistlichen bzw. dem Gospel-Bereich im weiteren Sinne zum Vortrag.
Sehr zur Freude unserer Chorleiterin waren die „sch“ fast ausgemerzt und unsere „haaarts“ strahlten fast schon wie ihr Gesicht.
Im Mittelpunkt des anschließend im Haus der Begegnung gefeierten Festabends standen – neben musikalischen Beiträgen eines Streichquartettes der Musikschule Großostheim unter der Leitung von Cordula Wildenhain, Liedbeiträge der Concordia und von Joysonic – Grußbotschaften und als Höhepunkt die Ehrungen für für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre treue Mitgliedschaft und aktives Singen.

Fixe Rechnerinnen des Jungen Chores, die die Veranstaltung mitverfolgten, kamen schon bei den Ehrungen zum 40-jährigen zu der weisen Erkenntis „Des schaffe mer nimmer“ …..
Hello und Helau
ChorChronikDer erste Concordia-Fasching unter Joysonic-Beteiligung ist am 18. und 19.02.2011 über die Bühne des Gemeindehauses von Maria Himmelfahrt gegangen. Nach inoffiziellen Angaben haben sich die Joysonic-Akteure so wacker geschlagen, dass wir für kommendes Jahr mit einem eigenen Beitrag quasi schon eingeplant sind. Also Leute: Haltet Augen und Ohren offen und schreibt alles auf, was euch einfällt –
spätestens nach der Sommerpause wird es dann ernst!
Gestandene Frauen
StilblütenNoch im Chor-Wochenende. Meistens dürfen wir ja beim Singen sitzen, ab und an Singen wir aber auch stehend. Der Sopran stellt sich ganz gerne auch mal „solo“ – wenn man sich streckt, kann man anscheinend höher singen. Marion meint: „Ihr dürft immer stehen, wenn ihr wollt. Stellt euch dann halt hinter die, die noch sitzen!“ Spontane Reaktion aus dem Alt: „Gute Idee, im Stehen kann man sowieso besser sitzen“.
Die erste Kerze auf der Geburtstagstorte
ChorChronikChorporbe 2. November 2010
Heute ist ein besonderer Tag, denn Joysonic feiert Geburtstag!
Das erste Jahr des Jungen Chores erscheint – gemessen an der 125-jährigen Geschichte der Concordia Großostheim – fast nicht wahrnehmbar, trotzdem weist auch die Geschichte von Joysonic doch schon einige Highlights auf. Also haben wir allen Grund zu feiern, und aus eben diesem Grund gibt es zur Begrüßung ein Gläschen Sekt.
Die Chorprobe beginnt ein wenig später, dafür aber auffallend beschwingt. Marion erlässt uns einen Teil des üblichen Einsing-Rituals (wir sind ja schon locker!) und es geht an die Arbeit. Die Stimmung ist ausgesprochen gut. Einerseits. Heute fällt es uns viel leichter, zu lächeln und helle Töne zu produzieren. Was Marion sichtlich erfreut. Andererseits sind vor allem diejenigen, die gerade nicht proben, so locker, dass das übliche Schwätz-Niveau nicht nur übertroffen, sondern auch noch von einigem Gekicher der so was von relaxten Damen begleitet wird. Was Marion nun wiederum nicht erfreut, denn die beschwingte Unruhe steht einer ernsthaften Chorprobe ziemlich im Weg.
Marions Erkenntnis: „Ihr kriegt keinen Sekt mehr vor der Probe!“.
Die Ämter-Frage
StilblütenChorprobe vom 19.10.2010
Wenn in Deutschland sich mehr als fünf Personen gleichzeitig mehr als drei Mal treffen, ist es bis zur Gründung eines Vereines nicht mehr weit. In dieser Hinsicht fallen wir zwar etwas aus dem Rahmen, da wir kein eigenständiger Verein sind, was aber nicht bedeutet, dass keine vereinsähnlichen Bedingungen herrschen – schließlich will ja auch bei Joysonic einiges organisiert sein und es soll möglichst alles reibungslos funktionieren.
So winkt Marion nach Ende der Chorprobe noch mit Bleistift und Papier: es gibt ein paar Aufgaben zu verteilen. Da die Freiwilligen für die Jobs nicht bestimmt werden müssen, sondern sich wirklich freiwillig melden, ist die Sache recht schnell erledigt und Marion notiert:
1. Info-Team bilden Katrin Staudt-Hahmann und Andrea Martin
2. Chronik-Team bilden Andrea Martin und Sandra Zügner
3. Mode-Team
Das Mode-Team hat die Aufgabe, Vorschläge für das Outfit des Chores – auch „offizielle Chorkleidung“ genannt – zu unterbreiten. Marion gibt zu bedenken, dass nicht alle Mitgliederinnen Größe 36 haben. Diese Tatsache solle doch bitte auch in den Vorschlägen berücksichtigt werden. Es melden sich für diese Aufgabe drei Damen aus dem Mezzo. Marion notiert die Namen, was einiges Gekicher zur Folge hat, worüber sich der Chor etwas wundert.
Bei Alice Sommer ist das Gekicher noch harmlos, bei Michaela Schulz geht es schon in Richtung forte und als es darangeht, den Namen der Dritten im Bunde zu notieren, brechen die beiden genannten in herzhaftes Gelächter aus.
Marion wundert sich nun ebenfalls. Das anhaltende Gelächter steckt langsam an und auf die Frage nach dem Namen (Achtung: Gelächter!) meint die dritte „Ich buchstabier dann mal“.
Marion notiert anfangs noch recht zügig: W – l ……, dann wird es allerdings etwas komplizierter und es geht deutlich langsamer.
Die Damenrunde hat zwischenzeitlich den halben Chor mit Lachen angesteckt und Marion hat Mühe, die Trägerin des Namens zu verstehen. Nach dem „W-l-o-d-a-r-c-z-a-k“ – wähnt Marion sich schon am Ende der Mühsal , blickt kopfschüttelnd auf ihren Zettel, rüber zum Mezzo und wieder zurück auf das Papier. Das Lachen ebbt gerade ein wenig ab, da wirft die Trägerin des unaussprechlichen Namens – selbst heftig am Lachen – ein: „und jetzt kommt noch Bindestrich Zahn!“ in die Runde.
Nun gibt es kein Halten mehr – der Chor liegt quasi am Boden vor Lachen.
Marion schreibt weiter, sieht fassungslos auf das Papier und meint schließlich, nachdem der Chor sich langsam wieder beruhigt: „Weißt Du was – Ich sag Gunda zu Dir!“
Exaktes Timing
StilblütenWir haben wieder einen Auftritt!
Dieses Mal ist der Anlass der 50. Geburtstag von Jürgen, dem LAG von Sandra (Alt). Jürgen ist Musiker und hat uns bei unserem „heißen Auftritt“ anlässlich des Gauturnfestes aufgenommen.
Zur Feier am 16. Oktober 2010 werden im Gemeindehaus der roten Kirche in Großostheim (Maria Himmelfahrt) eine ganze Menge Musiker erwartet, da müssen wir uns mächtig in´s Zeug legen.
Das Programm ist schnell festgelegt: Happy Birthday – natürlich!, Mercy und Crazy little thing.
Das kommende Lampenfieber ist einigen schon jetzt aus dem Gesicht abzulesen und als wir hören, dass UNSER Johannes uns an diesem Abend nicht wird begleiten können, gibt es einige sorgenvolle Mienen. Marion tröstet uns aber damit, dass der weltbeste Keyboarder, also der beste Aschaffenburger Keyboarder (Anm. d. Red.: Jürgen Wüst) uns bestimmt begleiten wird und wir machen uns an die Arbeit.
Samstag, 16. Oktober 2010, 19.15 h.
Tatort: Kleiner Saal, Einsingen und Probe. Wir sind bei Crazy little thing called love . Marion winkt ab, sie ist nicht zufrieden mit unseren Einsätzen.
„Leut, die Einsätz müsse stimme. Wenn ihr nur zwei Minuten zu spät kommt …“
Riesengelächter, Marion wundert sich. Stimme aus dem Alt: „Dann isses Lied vorbei!“